Währung

Der Euro (€) wurde zum 1. Januar 2002 als deutsche Währung / Bargeld eingeführt (als
Buchgeld bereits zum 1.1.1999).  Zuständige Notenbank ist die Deutsche Bundesbank.
Der Euro ist die Währung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Er wird von der Europäischen Zentralbank emittiert und fungiert als Währung in zurzeit 17 EU-Mitglied-staaten und sechs weiteren europäischen Staaten, die sogenannte Eurozone.
Der Euro unterteilt sich in Münzen und Banknoten:
Münzen 1, 2 und 5 Cent; 10, 20 und 50 Cent; 1und 2 Euro.
Banknoten 5, 10,20,50,100, 200 und 500 Euro.

Wenn Sie ausländisches Geld umtauschen möchten, können Sie dies bei Ihrer Bank in Deutschland tun. Falls Sie ausländisches Geld (kein Euro) benötigen, bestellen Sie dies bei Ihrer Bank. Seit der Einführung des Euro in Deutschland sind bei vielen Banken ausländische Währungen nicht sofort verfügbar.

Geld kann an Geldautomaten oder am Bank-Schalter abgehoben werden. Wenn Sie an einem Automaten einer anderen Bank Geld abheben, müssen Sie mit einer Gebühr rechnen. Informieren Sie sich bei Kontoabschluss bei welchen Banken und Geldautomaten Sie kostenfrei Geld abheben können.

Zahlungsarten

Bar: die beliebteste Möglichkeit in Deutschland zu zahlen, ist mit Bargeld. Vor allem in kleineren Restaurants, Geschäften oder Kiosken können Sie häufig nicht mit EC- oder Kredit-Karte bezahlen. In den größeren Geschäften, Supermärkten oder auch an Automaten ist die Zahlung mit Karte meistens möglich.
Debit-Karte/ Giro-Karte/ ec-Karte: Die Debit-Karte bekommt man bei Eröffnung eines Kontos von der Bank. Bei einer Debit-Karte wird im Gegensatz zu einer Kreditkarte sofort das Geld abgebucht. Wenn also nicht genug Geld auf dem Konto ist, kann die Debit-Karte nicht belastet werden. An vielen Automaten und auch im Internet ist die Zahlung mit Debit-Karte möglich.
– Die Kreditkarte wird in Deutschland deutlich seltener benutzt als in anderen Ländern, aber wird zunehmend zum Zahlungsmittel. Verlassen Sie sich jedoch nicht darauf, dass Sie mit Kreditkarte bezahlen können – vor allem bei kleinen Beträgen nehmen viele die Kreditkarte nicht als Zahlungsmittel an.
Schecks sind in Deutschland keine üblichen Zahlungsmittel und können nicht beim Einkaufen verwendet werden.
Lastschriftverfahren: Bei vielen Anbietern, bei denen Sie regelmäßig einen Betrag bezahlen müssen, können Sie ein Lastschriftverfahren einrichten. So werden z.B. die Kosten für Ihre Telefonrechnung direkt von Ihrem Konto abgebucht.
Kauf auf Rechnung: bei größeren Anschaffungen oder im Internet gibt es den Kauf auf Rechnung. Hier wird der Betrag erst nach Erhalt der Ware fällig. Bitte beachten Sie: Es gibt strenge Daten für die Bezahlung auf Rechnung, die Sie unbedingt einhalten müssen. Ansonsten folgen Mahnungen und Mahngebühren.
– Online gibt es die Bezahlungsmöglichkeit per Vorkasse. Das Produkt wird bezahlt und erst dann wird die Ware per Post versendet.
– Eine neue Möglichkeit der Online-Überweisung ist die Sofortüberweisung. Diese wickeln Sie mit Ihrer Karten-PIN ab und läuft ähnlich wie die Abbuchung am Automaten ab.
Mobile Payment wird immer beliebter, allerdings haben viele Geschäfte in Deutschland noch keine mobilen Bezahlmöglichkeiten eingerichtet.